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Hinweise zu den Vorsichtsmaßnahmen für Zweikomponenten-Silikondichtstoffe

1. Ungleichmäßige Mischung, weiße Seide und Fischmaul erscheinen

 

① Das Rückschlagventil des Mischers der Leimmaschine ist undicht und wird ausgetauscht.

② Der Mischer der Klebemaschine und der Kanal in der Pistole sind teilweise verstopft, daher werden Mischer und Rohrleitung gereinigt.

③ Die Proportionalpumpe des Klebstoffspenders ist verschmutzt. Reinigen Sie die Proportionalpumpe.

④ Der Luftdruck des Kompressors ist unzureichend und die Luftmenge ungleichmäßig. Passen Sie den Druck an.

2. Die Aushärtungsgeschwindigkeit ist zu hoch oder zu niedrig.

 

① Das Mischungsverhältnis der Komponenten A und B ist nicht korrekt eingestellt. Es sollte 10:1 (Volumenverhältnis) betragen. Es besteht eine Abweichung zwischen dem auf der Skala der einzelnen Klebemaschinen angezeigten Verhältnis und dem tatsächlichen Mischungsverhältnis. Einige Klebemaschinen sind auf 15:1 eingestellt, geben aber tatsächlich nur 10:1 aus. Daher ist hier das Urteilsvermögen des Bedieners gefragt. Ein Behälter mit Komponente A (Weißleim) wird genau mit einem Behälter mit Komponente B (Schwarzleim) gemischt. Bei zu viel Komponente B trocknet der Leim zu schnell. Stellen Sie die Skala auf einen höheren Wert ein (10, 11, 12, 13, 14, 15). Bei zu wenig Komponente B trocknet der Leim zu langsam und ist nicht schwarz genug, sondern eher grau. Stellen Sie die Skala auf einen niedrigeren Wert ein (9, 8, 7).

② Im Sommer sind die Temperaturen höher, wodurch der Klebstoff schneller aushärtet. Passen Sie den Wert entsprechend an, indem Sie ihn erhöhen (z. B. 10, 11, 12, 13, 14, 15). Im Winter sind die Temperaturen niedriger, wodurch die Aushärtung langsamer verläuft. Reduzieren Sie den Wert entsprechend (z. B. 9, 8, 7).

 

3. Die Druckplatte der Klebemaschine wird verklebt.

 

① Der Dichtring der Druckplatte ist beschädigt und verformt, zudem ist er gealtert und hart. Ersetzen Sie den Gummiring.

② Der Hebedruck ist zu hoch.

③ Die Trommel ist zu groß und ungeeignet. Vor dem Kauf sollten Kunden die Größe ihrer Klebeplatte messen. Aktuell sind drei Plattengrößen auf dem Markt erhältlich: 560 mm, 565 mm und 571 mm. Die passende Größe kann je nach Kundenmaschine verwendet werden. Die Größe der Klebeschale ist in der jeweiligen Trommel angegeben.

 

4. Die Kunststoffscheibe lässt sich nicht herunterdrücken.

 

① Der Lauf ist verformt und nicht rund. Sie können mit einem Hammer die Mündung des Laufs abrunden und ihn dann nach unten drücken.

② Ist der Zylinder zu klein oder der Dichtring der Druckplatte zu groß, kann man etwas Weißleim auf den Dichtring auftragen, der als Schmiermittel dient, und ihn dann herunterdrücken.

 

5. Blasenproblem (Komponente A enthält Blasen oder es bilden sich Blasen nach dem Mischen)

 

①Da die Luft beim Verpressen des Klebstoffs nicht vollständig entweicht, muss bei jedem Klebstoffwechsel das Luftablassventil geöffnet und nach dem Entweichen der Luft wieder geschlossen werden.

② Beim manuellen Mischvorgang wird Luft eingemischt.

 

6. Gründe für die graue und bläuliche Verfärbung des Klebstoffs nach ungleichmäßigem Mischen:

 

① Die zugegebene Menge der Komponente B ist unzureichend. Erhöhen Sie die Menge der Komponente B und passen Sie die Skala in Richtung kleiner Zahlen an → (9, 8, 7).

② Komponente B sollte bei Gebrauch vorsichtig mit einem Stäbchen umgerührt werden. Da Komponente B werksseitig mit einer dünnen Schicht Silikonöl versehen ist, um ein Austreten von Luft bei nicht dicht verschlossenem Deckel zu verhindern, kann sie aushärten und verklumpen.

③ Das ​​in Komponente A verwendete Nano-Calcium weist einen hohen Weißgrad auf und verfärbt sich nach dem Mischen mit schwarzem Klebstoff grau bis blau. Die Klebeleistung wird dadurch jedoch nicht beeinträchtigt. Da der Zweikomponentenkleber aus einer weißen und einer schwarzen Komponente besteht, dient die Untersuchung dazu, die Gleichmäßigkeit des Mischvorgangs zu überprüfen.

 

7. Einbau von Isolierglas, Problem des Beschlagens nach Kälte- und Wärmeaustausch

 

① Der Zweikomponenten-Silikonklebstoff dient hauptsächlich der sekundären Abdichtung und dem Verbinden von Konstruktionen. Daher muss die erste Abdichtung mit Butyldichtstoff erfolgen, wobei eine Verstärkungsplatte zum Einsatz kommt. Butyl dichtet vollständig ab.

② In Perioden mit hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit müssen Molekularsiebe besserer Qualität verwendet werden, die die Restfeuchtigkeit nach dem Versiegeln des Glases vollständig absorbieren, um spätere Probleme zu vermeiden. Die gesamte Vorgangsdauer sollte nicht zu lang sein.


Veröffentlichungsdatum: 22. September 2022