Fassadenkleber sind ein unverzichtbarer Bestandteil von Bauprojekten und werden in der Fassadenkonstruktion ganzer Gebäude verwendet – ein oft übersehener Vorteil. Sie zeichnen sich durch hohe Festigkeit, Schälfestigkeit, Schlagfestigkeit und einfache Verarbeitung aus und finden breite Anwendung in Bau, Montage, Dekoration, Abdichtung, Strukturverklebung und anderen Bereichen. Die moderne Architektur entwickelt sich in Richtung Design (Standardisierung, Mechanisierung des Bauprozesses, Vorfertigung von Bauteilen und leichte, hochfeste und multifunktionale Baustoffe). Der weitverbreitete Einsatz von Fassadenklebern beschleunigt diese vier Aspekte und trägt wesentlich zur Steigerung der Baugeschwindigkeit, zur Verschönerung des Gebäudes, zur Verbesserung der Bauqualität, zur Zeit- und Energieersparnis sowie zur Reduzierung der Umweltbelastung bei. Daher zählen Fassadenkleber zu den wichtigsten chemischen Baustoffen. Welche häufigen Probleme treten bei der Verwendung von Fassadenklebern auf und wie lassen sie sich lösen?
1. Hochfester Strukturklebstoff – in welchen Fällen ist ein Sachverständigengutachten erforderlich?
Bei der Planung von Glasfassaden mit hochleistungsfähigem Struktur-Silikon-Dichtstoff ist die Verwendung von Junbond® Ultra-Hochleistungs-Struktur-Silikon-Dichtstoff erforderlich, um die Werte f1 (Festigkeit des Struktur-Silikon-Dichtstoffs unter Wind- und Erdbebenlast), f2 (Festigkeit des Struktur-Silikon-Dichtstoffs unter Dauerlast) und δ (Verschiebungstragfähigkeit des Struktur-Silikon-Dichtstoffs) zu verbessern und so zu verhindern, dass die geplante Breite oder Dicke des Struktur-Silikon-Dichtstoffs die Spezifikationswerte überschreitet. Für die Machbarkeit dieser hochleistungsfähigen Planung ist ein Antrag beim zuständigen Ministerium für Wohnungsbau und Stadtentwicklung der Provinz einzureichen. Dieses Ministerium beauftragt anschließend ein Expertenteam mit der Begutachtung.
2. Welche Auswirkungen hat eine längere Einweichzeit auf Struktur- und Wetterschutzklebstoffe? Ab welcher Einweichzeit wird die Leistungsfähigkeit beeinträchtigt?
Struktur- und witterungsbeständige Klebstoffe sind Silikondichtstoffe. Aufgrund ihrer Molekularstruktur hydrolysieren und brechen einige chemische Bindungen bei längerem Wasserkontakt, was zum Versagen der Haftung führt. Gemäß der Norm GB16776 „Silikon-Strukturdichtstoff für den Hochbau“ muss ausgehärteter Silikon-Strukturdichtstoff einem Haftungstest unterzogen werden. Nach 14 Tagen Wasserkontakt besteht weiterhin eine gute Haftung. Die amerikanische Norm ASTM 1184 fordert eine UV-Beständigkeitsprüfung über 5000 Stunden. Strukturklebstoffe der Marke Junbond bestehen diesen Test problemlos. Je nach Zusammensetzung des Silikonklebstoffs kann jedoch ein mehrmonatiger bis mehrjähriger Wasserkontakt die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. In der Praxis ist Silikondichtstoff daher nicht für den dauerhaften Einsatz in der Umwelt geeignet, beispielsweise für die Abdichtung von Unterwasserfugen in Aquarien.
3. Kann der Strukturklebstoff des Einheitsglases eine wasserdichte Abdichtungsfunktion übernehmen?
Der Strukturkleber von Glaselementen kann eine gewisse wasserdichte Abdichtung gewährleisten. Die Konstruktion von Vorhangfassaden erfüllt jedoch nicht immer die Anforderungen an die Wasserdichtigkeit oder erfordert den Einsatz externer Dichtungsmittel. Zudem kann die langfristige Einwirkung von Wasser auf den Strukturkleber dessen Haftung beeinträchtigen und somit die Sicherheit der Vorhangfassade verringern. Wird der Strukturkleber als Dichtungsmittel verwendet, reicht seine Dehnfähigkeit möglicherweise nicht aus, um die Anforderungen an die Fugendehnung der Vorhangfassade zu erfüllen, und die Dichtigkeit ist geringer als bei spezialisierten Dichtungsmitteln.
Veröffentlichungsdatum: 02.06.2022