Polyurethan-Schaummittel
Polyurethan-Treibmittel entstehen durch die Kombination von Aerosol- und Polyurethanschaumtechnologie. Es gibt zwei Arten von Schaumformen: Tuben- und Pistolenform. Styropor dient als Treibmittel bei der Herstellung von mikrozellulären Schäumen. Grundsätzlich lassen sich zwei Arten unterscheiden: physikalische und chemische. Die Unterscheidung basiert darauf, ob die Treibmittelbildung physikalisch (Verflüchtigung oder Sublimation) oder chemisch (Zerstörung der chemischen Struktur oder andere chemische Reaktionen) erfolgt.
Englischer Name
PU-Schaum
Technologie
Aerosoltechnologie und Polyurethanschaumtechnologie
Typen
Rohrtyp und Pistolentyp
Einführung
Polyurethan-Schaummittel (vollständige Bezeichnung: Einkomponenten-Polyurethanschaum-Dichtstoff). Weitere Bezeichnungen: Schaummittel, Styropor, PU-Dichtstoff. PU-Schaum ist ein Produkt der Kombination von Aerosol- und Polyurethanschaumtechnologie. Es handelt sich um ein spezielles Polyurethanprodukt, bei dem Komponenten wie Polyurethan-Präpolymer, Treibmittel und Katalysator in einer druckfesten Aerosoldose abgefüllt sind. Beim Versprühen aus der Dose dehnt sich das schaumartige Polyurethanmaterial schnell aus, härtet aus und reagiert mit der Luft oder der Feuchtigkeit im Untergrund zu einem Schaum. Breites Anwendungsspektrum. Vorteile sind unter anderem schnelles Aufschäumen, hohe Ausdehnung und geringe Schrumpfung. Der Schaum zeichnet sich durch gute Festigkeit und Haftung aus. Der ausgehärtete Schaum eignet sich für verschiedene Anwendungen wie Abdichten, Verkleben, Wärmedämmung und Schallabsorption. Er ist ein umweltfreundlicher, energiesparender und einfach zu verarbeitender Baustoff. Es kann zum Abdichten und Verschließen, Füllen von Lücken, Befestigen und Verkleben, zur Wärmedämmung und Schalldämmung verwendet werden und eignet sich besonders zum Abdichten und Wasserdichtmachen zwischen Türen und Fenstern aus Kunststoffstahl oder Aluminiumlegierungen und Wänden.
Leistungsbeschreibung
Die Oberflächentrocknungszeit beträgt in der Regel etwa 10 Minuten (bei Raumtemperatur 20 °C). Die Gesamttrocknungszeit variiert mit Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit. Unter normalen Bedingungen beträgt die Gesamttrocknungszeit im Sommer etwa 4–6 Stunden, im Winter bei Temperaturen um den Gefrierpunkt hingegen 24 Stunden oder länger. Bei normaler Nutzung (und mit einer Deckschicht auf der Oberfläche) wird die Lebensdauer auf mindestens zehn Jahre geschätzt. Der ausgehärtete Schaum behält seine gute Elastizität und Haftung im Temperaturbereich von -10 °C bis 80 °C. Er eignet sich zum Verfugen, Kleben, Abdichten usw. Darüber hinaus kann das flammhemmende Polyurethan-Schaummittel die Flammschutzklasse B und C erreichen.
Nachteil
1. Polyurethanschaum-Dichtungsmittel verläuft bei hohen Temperaturen und ist wenig formstabil. Es ist nicht so formstabil wie Polyurethan-Hartschaum.
2. Polyurethanschaum-Dichtstoff, die Schäumgeschwindigkeit ist zu langsam, großflächige Konstruktionen können nicht durchgeführt werden, die Ebenheit kann nicht kontrolliert werden und die Schaumqualität ist zu schlecht.
3. Polyurethanschaum-Dichtstoff, teuer
Anwendung
1. Tür- und Fenstermontage: Abdichten, Befestigen und Verbinden von Türen und Fenstern mit Wänden.
2. Werbemodell: Modellbau, Sandtischproduktion, Reparatur von Ausstellungstafeln
3. Schalldämmung: Das Schließen von Lücken in der Dekoration von Sprech- und Senderäumen, wodurch eine schallisolierende und geräuschdämpfende Wirkung erzielt werden kann.
4. Gartenarbeit: Blumenarrangements, Gartengestaltung und Landschaftsbau, Licht und Schönheit
5. Tägliche Instandhaltung: Ausbesserung von Hohlräumen, Fugen, Wandfliesen, Bodenfliesen und Fußböden
6. Wasserdichte Abdichtung: Lecks in Wasserleitungen, Abwasserkanälen usw. reparieren und abdichten.
7. Verpackung und Versand: Es eignet sich zum bequemen Verpacken wertvoller und zerbrechlicher Güter, spart Zeit und Geschwindigkeit und ist stoß- und druckfest.
Anweisungen
1. Vor Baubeginn sollten Ölflecken und herumfliegender Staub auf der Baufläche entfernt und die Baufläche mit einer kleinen Menge Wasser besprüht werden.
2. Vor Gebrauch den Behälter mit dem Polyurethan-Schaummittel mindestens 60 Sekunden lang schütteln, um sicherzustellen, dass der Inhalt des Behälters gleichmäßig verteilt ist.
3. Bei Verwendung eines Polyurethan-Schaummittels mit Spritzpistole drehen Sie den Behälter um, um ihn mit dem Gewinde der Spritzpistole zu verbinden, öffnen Sie das Durchflussventil und stellen Sie den Durchfluss vor dem Sprühen ein. Bei Verwendung eines Polyurethan-Schaummittels mit Schlauch schrauben Sie die Kunststoffdüse auf das Ventilgewinde, richten Sie den Kunststoffschlauch an der Öffnung aus und drücken Sie die Düse zum Sprühen.
4. Achten Sie beim Sprühen auf die Fahrgeschwindigkeit. Das Injektionsvolumen sollte üblicherweise die Hälfte des benötigten Füllvolumens betragen. Füllen Sie vertikale Spalten von unten nach oben.
5. Beim Füllen von Spalten, z. B. in Decken, kann der noch nicht ausgehärtete Schaum aufgrund der Schwerkraft herunterfallen. Es wird empfohlen, unmittelbar nach dem Füllen eine geeignete Stütze anzubringen und diese erst wieder zu entfernen, nachdem der Schaum ausgehärtet und mit der Wand der Spalte verbunden ist.
6. Der Schaumstoff löst sich in etwa 10 Minuten ab und kann nach 60 Minuten zugeschnitten werden.
7. Schneiden Sie den überschüssigen Schaumstoff mit einem Messer ab und beschichten Sie die Oberfläche anschließend mit Zementmörtel, Farbe oder Kieselgel.
8. Das Schaummittel gemäß den technischen Anforderungen abwiegen, mit dem 80-fachen des Volumens an klarem Wasser verdünnen, um eine Schaumflüssigkeit herzustellen; anschließend die Schaumflüssigkeit mit einer Schäummaschine aufschäumen und den Schaum dann in der vorgegebenen Menge der gleichmäßig vermischten Magnesit-Zement-Suspension zugeben. Gleichmäßig verrühren und die geschäumte Magnesit-Suspension schließlich der Formmaschine oder Form zum Formen geben.
Konstruktionshinweise:
Die normale Betriebstemperatur des Polyurethan-Schaummittelbehälters liegt bei +5 bis +40 °C, die optimale Betriebstemperatur bei +18 bis +25 °C. Bei niedrigen Temperaturen wird empfohlen, das Produkt vor Gebrauch 30 Minuten lang auf eine konstante Temperatur von +25 bis +30 °C zu bringen, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Der ausgehärtete Schaum ist im Temperaturbereich von -35 °C bis +80 °C beständig.
Polyurethan-Schaummittel ist ein feuchtigkeitshärtender Schaum. Er sollte auf die feuchte Oberfläche aufgesprüht werden. Je höher die Luftfeuchtigkeit, desto schneller härtet er aus. Nicht ausgehärteter Schaum kann mit einem Reinigungsmittel entfernt werden, ausgehärteter Schaum muss mechanisch (durch Schleifen oder Schneiden) abgetragen werden. Unter UV-Licht verfärbt sich der ausgehärtete Schaum gelb. Es wird empfohlen, die Oberfläche mit anderen Materialien (Zementmörtel, Farbe etc.) zu beschichten. Reinigen Sie die Spritzpistole nach Gebrauch umgehend mit einem speziellen Reinigungsmittel.
Beim Austausch des Tanks den neuen Tank gut schütteln (mindestens 20 Mal), den leeren Tank entfernen und den neuen Tank schnell einsetzen, um ein Verfestigen des Anschlusses der Spritzpistole zu verhindern.
Das Durchflussregelventil und der Abzug der Spritzpistole steuern die Schaummenge. Nach dem Stoppen der Injektion das Durchflussventil sofort im Uhrzeigersinn schließen.
Sicherheitsvorkehrungen
Ungehärteter Schaum klebt an Haut und Kleidung. Vermeiden Sie während der Anwendung Haut- und Kleidungskontakt. Der Polyurethan-Schaumstoffbehälter steht unter einem Druck von 5–6 kg/cm² (25 °C). Die Temperatur darf während Lagerung und Transport 50 °C nicht überschreiten, um eine Explosion des Behälters zu verhindern.
Polyurethanschaumbehälter müssen vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Der Zutritt für Kinder ist strengstens verboten. Leere Behälter, insbesondere angebrochene, dürfen nicht entsorgt werden. Das Verbrennen oder Durchstechen leerer Behälter ist untersagt.
Von offenen Flammen fernhalten und nicht mit brennbaren und explosiven Stoffen in Berührung bringen.
Die Baustelle sollte gut belüftet sein, und die Bauarbeiter sollten während der Bauarbeiten Arbeitshandschuhe, Overalls und Schutzbrillen tragen und nicht rauchen.
Sollte der Schaum in die Augen gelangen, spülen Sie diese bitte mit Wasser aus, bevor Sie sich in ärztliche Behandlung begeben; sollte er mit der Haut in Berührung kommen, spülen Sie diese mit Wasser und Seife ab.
Schäumprozess
1. Präpolymerverfahren
Beim Schäumverfahren mit dem Präpolymer werden zunächst (weißes Material) und (schwarzes Material) zu einem Präpolymer verarbeitet. Anschließend werden Wasser, Katalysator, Tensid und weitere Additive hinzugegeben und unter schnellem Rühren vermischt. Nach dem Einweichen und Aushärten kann die Aushärtung bei einer bestimmten Temperatur erfolgen.
2. Semi-Präpolymer-Methode
Beim Schäumverfahren des Halbpräpolymerverfahrens wird ein Teil Polyetherpolyol (weißes Material) und Diisocyanat (schwarzes Material) zu einem Präpolymer verarbeitet. Anschließend wird ein weiterer Teil Polyether- oder Polyesterpolyol mit Diisocyanat, Wasser, Katalysatoren, Tensiden, anderen Additiven usw. vermischt und unter schnellem Rühren zum Schäumen beigemischt.
3. Einstufiges Schäumverfahren
Polyether- oder Polyesterpolyol (weißes Material) und Polyisocyanat (schwarzes Material), Wasser, Katalysator, Tensid, Treibmittel, weitere Zusatzstoffe und andere Rohstoffe werden in einem Schritt hinzugegeben, unter schnellem Rühren vermischt und anschließend aufgeschäumt.
Das einstufige Schäumverfahren ist weit verbreitet. Alternativ kann man auch manuell schäumen, was die einfachste Methode darstellt. Nachdem alle Rohstoffe genau abgewogen wurden, werden sie in einen Behälter gegeben, homogen vermischt und anschließend in die Form oder den zu füllenden Hohlraum eingespritzt. Hinweis: Das Polyisocyanat (schwarzes Material) muss zuletzt abgewogen werden.
Polyurethan-Hartschaum wird üblicherweise bei Raumtemperatur geschäumt, und der Formgebungsprozess ist relativ einfach. Je nach Grad der Mechanisierung unterscheidet man zwischen manuellem und maschinellem Schäumen. Bezüglich des Schäumdrucks kann man zwischen Hochdruck- und Niederdruckschäumen unterscheiden. Nach dem Formgebungsverfahren unterscheidet man zwischen Gieß- und Sprühschäumen.
Politik
Polyurethan-Schaummittel wurde vom Bauministerium als Produkt aufgeführt, das während des Zeitraums des „Elften Fünfjahresplans“ gefördert und eingesetzt werden sollte.
Markterwartung
Seit der Markteinführung und Anwendung der Produkte im Jahr 2000 in China ist die Nachfrage rasant gestiegen. 2009 überstieg der jährliche Verbrauch im chinesischen Baugewerbe 80 Millionen Dosen. Mit steigenden Anforderungen an die Bauqualität und der Förderung energieeffizienter Gebäude wird der Glutathiongehalt solcher Produkte zukünftig stetig zunehmen.
Im Inland sind die Formulierung und die Produktionstechnologie dieser Produktart vollständig ausgereift. Es werden in der Regel fluorfreie, ozonunschädliche Treibmittel verwendet, und es wurden Produkte mit Vorschäumung (1) entwickelt. Bis auf einige Hersteller, die noch importierte Ventilteile verwenden, werden die übrigen Rohstoffe im Inland hergestellt.
Bedienungsanleitung
(1) Bei der sogenannten Vorschäumung sind bereits 80 % des Polyurethan-Schaummittels nach dem Aufsprühen aufgeschäumt, und die weitere Schäumung ist sehr gering.
Dadurch können die Arbeiter die Kraft ihrer Hände beim Umgang mit der Schaumpistole besser kontrollieren. Die Handhabung ist einfach und komfortabel, und es wird kein Klebstoff verschwendet. Nach dem Aufsprühen des Schaums dickt der Klebstoff allmählich an.
Dadurch ist es für die Arbeiter schwierig, die Kraft beim Betätigen des Auslösers zu dosieren, und es entsteht leicht Klebstoffverschwendung – mindestens ein Drittel geht verloren. Außerdem neigt der nach dem Aushärten austretende Klebstoff dazu, Türen und Fenster zu verkleben, ähnlich wie herkömmlicher Klebstoff aus dem Handel.
Veröffentlichungsdatum: 25. Mai 2021