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Auswahl des Sekundärdichtstoffs für Isolierglas

Ein energiesparendes Glas für Gebäude wie Wohnhäuser, das hervorragende Wärme- und Schalldämmung bietet und zudem ästhetisch ansprechend und praktisch ist. Dichtmittel für Isolierglas machen zwar nur einen geringen Anteil der Gesamtkosten aus, sind aber für die Langlebigkeit und sichere Anwendung des Glases von entscheidender Bedeutung. Wie wählt man also das richtige Dichtmittel aus?

Über Isolierglas

Isolierglas besteht aus zwei (oder mehr) Glasscheiben und Abstandhaltern, die miteinander verklebt werden. Die Abdichtung erfolgt hauptsächlich mittels Klebestreifen oder Klebefugen. Aktuell wird meist die doppelte Abdichtung mit Klebefugen verwendet. Der Aufbau ist in der Abbildung dargestellt: Zwei Glasscheiben sind durch Abstandhalter getrennt. Abstandhalter und Glasscheiben werden an der Vorderseite mit Butylkleber abgedichtet. Der Abstandhalter wird innen mit Molekularsieb gefüllt, wodurch eine Verbindung zwischen Glaskante und Abstandhalter entsteht. Der Spalt wird mit einem zusätzlichen Dichtmittel abgedichtet.

Arten von Sekundärdichtungen für Isolierglas

Es gibt drei Hauptarten von Sekundärdichtstoffen für Isolierglas: Silikon, Polyurethan und Polysulfid. Polyurethan-Klebstoffe weisen jedoch aufgrund des enthaltenen Polysulfids eine geringe UV-Beständigkeit auf. Bei längerer Sonneneinstrahlung auf die Klebefläche zum Glas kann es zu Ablösungen kommen. In diesem Fall kann sich die äußere Isolierglasscheibe einer verdeckt gerahmten Glasfassade ablösen oder die Abdichtung einer punktgelagerten Glasfassade versagen. Silikon-Dichtstoffe zeichnen sich durch ihre hervorragende Beständigkeit gegenüber hohen und niedrigen Temperaturen, Witterungseinflüssen und UV-Strahlung sowie ihre geringe Wasseraufnahme aus und werden daher hauptsächlich auf dem Markt eingesetzt.

Gefahren bei unsachgemäßer Anwendung

Die Probleme, die durch die unsachgemäße Auswahl des Sekundärdichtstoffs entstehen, lassen sich in zwei Kategorien einteilen: Zum einen der Verlust der Gebrauchsfunktion des Isolierglases, d. h. die ursprüngliche Funktion des Isolierglases geht verloren; zum anderen die Sicherheit der Anwendung des Isolierglases – d. h. die Sicherheitsgefahr durch das Herabfallen der äußeren Isolierglasscheibe.

Die Gründe für das Versagen von Isolierglasdichtungen sind üblicherweise:

a) Butylkautschuk selbst weist Qualitätsprobleme auf oder ist mit Silikonkautschuk unverträglich.
b) Mineralölfüllung mit sekundärer Dichtungsmasse für Isolierglas
c) Kontakt mit ölhaltigen Klebstoffen, wie z. B. Witterungsbeständigem Klebstoff für Fassadenfugen oder Dichtstoffen an Türen und Fenstern
d) Andere Faktoren wie Trockenmittel oder Verarbeitungstechnologie

Bei der Ermittlung von Qualitätsmängeln an Vorhangfassaden wurde durch Analyse festgestellt, dass es drei Hauptgründe für das Herabfallen von Außenglas gibt:

1. Die Kompatibilität des Sekundärdichtstoffs für Isolierglas;
2. Um Kosten zu sparen, streben die beteiligten Parteien blind nach niedrigen Preisen und verwenden als sekundäre Dichtungsmittel für Isolierglas nicht-silikonhaltige Strukturdichtstoffe wie Polysulfid- und Silikon-Konstruktionsdichtstoffe.
3. Manche Bauarbeiter sind unprofessionell und arbeiten nicht sorgfältig, was zu Problemen bei der Einspritzbreite des Sekundärdichtstoffs für Isolierglas führt.

Vorsichtsmaßnahmen für die Auswahl des Sekundärdichtstoffs

Die Sekundärdichtung von Isolierglas hat einen großen Einfluss auf dessen Qualität und Lebensdauer. Die Strukturdichtung von Isolierglas steht sogar in direktem Zusammenhang mit der Sicherheit der Fassade. Daher ist es wichtig, nicht nur das richtige Produkt, sondern auch das richtige auszuwählen.

Erstens entspricht es den Normen und ist auf Anfrage erhältlich. Zweitens: Verwenden Sie keine ölgefüllten Dichtstoffe. Und schließlich: Wählen Sie eine renommierte Marke wie Junbond.


Veröffentlichungsdatum: 27. Oktober 2022