Dichtstoffe finden breite Anwendung im Bauwesen, beispielsweise beim Bau von Türen und Fenstern, Fassaden, im Innenausbau und beim Abdichten von Fugen verschiedenster Materialien. Um den optischen Anforderungen gerecht zu werden, sind Dichtstoffe in unterschiedlichen Farben erhältlich. In der Praxis können jedoch Probleme im Zusammenhang mit der Farbe auftreten. Junbond beantwortet diese Fragen heute im Detail.
Bei den herkömmlichen Farben von Dichtstoffen werden im Allgemeinen drei Farben verwendet: Schwarz, Weiß und Grau.
Darüber hinaus legt der Hersteller einige weitere gängige Farben als feste Farben zur Auswahl fest. Produkte mit Sonderfarben (Farbanpassung), für die in der Regel zusätzliche Gebühren für die Farbanpassung anfallen, werden als Sonderfarben bezeichnet.

Warum raten einige Farbhersteller von der Verwendung ab?
Die Farbe des Versiegelungsmittels stammt von den in den Inhaltsstoffen enthaltenen Pigmenten, wobei die Pigmente in organische und anorganische Pigmente unterteilt werden können.
Sowohl organische als auch anorganische Pigmente weisen bei der Anwendung zur Farbgebung von Dichtstoffen Vor- und Nachteile auf. Für die Modulation kräftigerer Farben wie Rot oder Violett sind organische Pigmente unerlässlich, um den gewünschten Farbeffekt zu erzielen. Organische Beschichtungen sind jedoch licht- und hitzebeständiger, und mit organischen Pigmenten getönte Dichtstoffe verblassen mit der Zeit, was ihr Aussehen beeinträchtigt. Obwohl dies die Funktion des Dichtstoffs nicht beeinträchtigt, wird es fälschlicherweise oft als Qualitätsmangel interpretiert.
Manche meinen, es sei nicht unberechtigt, dass die Farbe die Leistung von Dichtstoffen beeinflusst. Bei der Herstellung kleiner Mengen dunkler Produkte kann es aufgrund der ungenauen Dosierung der Pigmente zu einem Überschreiten des Standardanteils kommen. Ein zu hoher Pigmentanteil beeinträchtigt die Dichtstoffleistung. Vorsicht ist geboten.
Die Farbgebung ist mehr als nur das Auftragen von Farbe. Wie man den exakten Farbton fehlerfrei bestimmt und wie man die Farbstabilität des Produkts bei Farbveränderungen gewährleistet, sind Probleme, die viele Hersteller noch nicht gelöst haben.
Als größter Hersteller von Abtönklebstoffen in Asien verfügt Junbond über die fortschrittlichste Abtönproduktionslinie der Welt, die die entsprechende Farbe präzise und schnell an die Kundenbedürfnisse anpassen kann.
Warum kann Strukturklebstoff nicht eingefärbt werden?
Als Garant für die Sicherheit von Glasfassaden wird der Strukturklebstoff zwischen Rahmen und Glasscheibe verwendet. Er dient der strukturellen Fixierung und ist in der Regel dicht, sodass nur sehr geringe Anforderungen an die Farbgebung des Strukturklebstoffs gestellt werden.
Es gibt zwei Arten von Strukturklebstoffen: Einkomponenten- und Zweikomponentenklebstoffe. Zweikomponentenklebstoffe sind in der Regel weiß (Komponente A), schwarz (Komponente B) und nach dem vollständigen Mischen ebenfalls schwarz. Die Norm GB 16776-2005 legt fest, dass sich die Farben der beiden Komponenten eines Zweikomponentenprodukts deutlich unterscheiden müssen. Dies dient der einfacheren Beurteilung, ob der Strukturklebstoff vollständig gemischt ist. Da Bauarbeiter auf der Baustelle nicht über professionelle Farbabstimmungsgeräte verfügen, kann es bei Zweikomponentenprodukten zu Problemen wie ungleichmäßiger Mischung und großen Farbunterschieden kommen, was die Anwendung des Produkts erheblich beeinträchtigt. Daher sind Zweikomponentenprodukte meist schwarz und nur in seltenen Fällen in einem kundenspezifischen Grau erhältlich.
Obwohl einkomponentige Strukturklebstoffe während der Produktion gleichmäßig eingefärbt werden können, weisen schwarze Produkte die stabilste Leistung auf. Strukturklebstoffe spielen eine wichtige Rolle bei der Befestigung von Bauwerken. Sicherheit hat Vorrang vor der optischen Aufwertung, daher wird eine Farbanpassung generell nicht empfohlen.


Veröffentlichungsdatum: 04.08.2022